Kylian Mbappé hat mit einem spektakulären Doppelpack beim 3:1-Sieg Frankreichs gegen den Senegal im MetLife Stadium in New Jersey nicht nur seine Mannschaft auf Kurs gebracht, sondern auch die Fußballwelt daran erinnert, dass er auf dem besten Weg ist, die größte Torschützen-Legende der Geschichte zu jagen. Der Stürmer von Real Madrid, der im Sommer 2024 von Paris Saint-Germain in die spanische Hauptstadt wechselte, zeigte im Trikot der Équipe Tricolore einmal mehr seine außergewöhnliche Qualität und festigte seinen Status als einer der gefährlichsten Stürmer der Welt.
Der Auftakt der Franzosen bei dieser Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko verlief alles andere als顺利 – so zumindest die Einschätzung der internationalen Medien. Nach torloser erster Halbzeit, in der Senegal durchaus gefährliche Akzente setzen konnte, war es Mbappé, der nach dem Seitenwechsel die Partie an sich riss. Innerhalb weniger Minuten doppelte der 27-Jährige nach und leitete damit die Wende ein, die letztlich in einem verdienten 3:1-Erfolg mündete.
Mit diesen beiden Treffern hat Mbappé abermals Geschichte geschrieben. Der Franzose knackte die Marke von 50 Toren im Nationaltrikot und festigte damit seine Position als zweiterfolgeichster Torschütze seines Landes hinter Just Fontaine, dessen Rekord von 13 Toren bei einer einzigen Weltmeisterschaft (1958) weiterhin unerreicht bleibt.SPORT BILD und Kicker berichteten ausführlich über die historische Bedeutung dieses Moments und betonten, dass Mbappé mit gerade einmal 27 Jahren bereits jetzt eine Bilanz vorweise, die many Legenden über die gesamte Laufbahn hinweg nicht erreicht hätten.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In seinen bisherigen drei Weltmeisterschaftsturnieren – 2018, 2022 und nun 2026 – hat der Angreifer in jedem einzelnen Spiel, in dem er traf, mindestens ein Tor erzielt. Diese Konstanz auf höchstem Niveau ist es, die ihn von anderen Ausnahmetalenten unterscheidet und die Diskussion um die Jagd nach Lionel Messis Allzeit-Rekord von 109 Treffern im Nationaldress immer intensiver werden lässt. Zum Zeitpunkt des aktuellen Turniers hat Mbappé bereits über 55 Tore für Frankreich erzielt, was bedeutet, dass er bei seinem derzeitigen Tempo – rund fünf bis sechs Tore pro Kalenderjahr – den argentinischen Superstar innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre einholen könnte, sofern er weiterhin für die Équipe Tricolore aufläuft.
Historisch betrachtet befindet sich Mbappé in bester Gesellschaft. Nur wenige Spieler in der Geschichte des Fußballs haben eine derartige Torquote vorzuweisen, wenn man sie ins Verhältnis zu ihren Einsätzen setzt. Der Berliner Top-Journalist des Kicker, der das Spiel vor Ort verfolgte, verglich Mbappés Wirkung mit der eines jungen Gerd Müller in den 1970er Jahren – allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass der Franzose über eine Schnelligkeit und Technik verfügt, die selbst in der modernen, hochentwickelten Bundesliga ihresgleichen sucht.
Die Bundesliga-Verbindung ist dabei alles andere als nebensächlich. Mehrere deutsche Nationalspieler, die in der Vergangenheit gegen Mbappé antreten mussten – sei es in der Champions League mit ihren jeweiligen Vereinen oder im Trikot der Nationalelf – haben die besondere Gefährlichkeit des Franzosen immer wieder hervorgehoben. Ein Spieler des Formats von Bayern Münchens Verteidiger Dayot Upamecano, der regelmäßig gegen Europas Elite ranmuss, beschrieb Mbappé einst als „den schnellsten Stürmer, gegen den ich je gespielt habe“ – eine Einschätzung, die durch die Nowitzki’sche Präzision seiner Abschlüsse noch verstärkt wird.
Frankreichs Cheftrainer Didier Deschamps, der selbst als Spieler 1998 Weltmeister wurde, zeigte sich nach dem Spiel ausdrücklich zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft nach dem schleppenden ersten Durchgang. Er hob besonders hervor, wie Mbappés Präsenz auf dem Platz die gesamte Dynamik des Spiels verändert habe. „Wir wussten, dass Senegal physisch robust ist und uns Probleme bereiten kann. Aber Kylian hat mit seiner Energie und seinen Läufen Räume geschaffen, die wir eiskalt ausgenutzt haben“, erklärte Deschamps auf der Pressekonferenz.
Für die weiteren Gruppenspiele wird entscheidend sein, wie Frankreich die gewonnene Sicherheit nun mitnehmen kann. Die Équipe Tricolore peilt bekanntlich das historische Kunststück an, als erste Nation seit Brasilien 1962 drei von vier möglichen Weltmeistertiteln zu gewinnen. Sollte Mbappé seinen Torrekord-Kurs fortsetzen und dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen, könnte die Debatte um den greatest Goalscorer aller Zeiten schon bald eine neue Dimension annehmen – eine Debatte, die derzeit noch von Messi dominiert wird, aber deren Ausgang alles andere als feststeht.