Juventus und Rennes trafen sich in der Ligaphase der UEFA Europa League bei Allianz Stadium, und der Spielverlauf erklärt die Endabrechnung deutlich besser als die nackten Zahlen. Juventus und Rennes trennten sich am Ende mit 2-2, wobei keine Seite jemals den entscheidenden Moment fand, der die Begegnung hätte entscheiden können. Der Wendepunkt fiel in Minute 6, als Zeki Çelik spielte ihn mit Qualität aus, und alles, was danach folgte, wurde unter den neuen Vorzeichen gespielt. Weder Juventus noch Rennes fand einen Weg durch, und das Unentschieden 2-2 ließ beide nach derselben Sache suchen. Die Anhänger von 41554 füllten Allianz Stadium, und der Lärm ließ den Spielern keine Ruhe. Keine der beiden Mannschaften war in bester Form: Die letzten fünf Ergebnisse lauten S N U S N für Juventus und U N S S N für Rennes, und beiden Mannschaften war klar, was ein Fehlschlag kosten würde.
Spieldaten
- Datum: 22.10.2026
- Anstoß: 16:45 UTC
- Spielort: Allianz Stadium, Torino, Italy (41689)
- Zuschauer: 41554
- Schiedsrichter: Morten Krogh (Denmark)
- Wettbewerb: UEFA Europa League 2026/2027 – 3. Spieltag
- Aufstellungen: Juventus (3-4-1-2, Trainer: Luciano Spalletti) / Rennes (5-3-2, Trainer: Franck Haise)
- Torschützen: Zeki Çelik 6′ (Juventus); Mousa Tamari 15′ (Rennes); Boulaye Dia 43′ (Rennes); Nick Woltemade 67′ (Juventus)
Juventus stellte Guglielmo Vicario, Federico Gatti, Gleison Bremer, Lloyd Kelly, Zeki Çelik, Douglas Luiz, Teun Koopmeiners, Andrea Cambiaso, Weston McKennie, Randal Kolo Muani, Nick Woltemade in einer 3-4-1-2 auf, während Rennes mit Brice Samba, Abdelhamid Aït Boudlal, Charlie Cresswell, Anthony Rouault, Bryan Reynolds, Mahamadou Nagida, Adrien Thomasson, Valentin Rongier, Mahdi Camara, Boulaye Dia, Mousa Tamari in einer 5-3-2 antwortete. Luciano Spalletti und Franck Haise leiteten ihre jeweiligen Mannschaften von der Touchline aus, und beide hatten für die erste Stunde einen Plan, den sie möglichst unverändert umsetzen wollten.
Tore und Schlüsselmomente
Tore, Minuten und Torschützen sind der Teil der Protokolle, der einen Abend von einem anderen unterscheidet. In der 6. Minute/elften Minute traf Zeki Çelik spielte ihn mit Qualität aus, Nick Woltemade legte den Pass vor, der die Vorlage ermöglichte, und daraus folgte 1-0. Es war eine Chance im Wert von 0.4 erwarteter Tore, und genau deshalb musste sie genutzt werden. Dieser Schuss veränderte die Stimmung des Abends: Von diesem Moment an konnte Juventus auf den Konter spielen, während Rennes Risiken in den neu entstandenen Räumen eingehen musste. 15′: Mousa Tamari traf sauber, Bryan Reynolds half mit der Vorlage über die Linie, und prompt stand es 1-1. Die Chance selbst hatte 0.29 erwartete Tore an Gewicht, und der Torhüter hatte keine Antwort darauf. Das Eröffnungsziel der Nacht fiel in der 43. Minute, als Boulaye Dia verwandelte den Elfmeter und 1-2 stand. Der Torhüter würde anschließend sagen, sie sei 0.79 wert gewesen – und das ist das härteste Maß aller Zeiten. Nick Woltemade verwandelte den Elfmeter in der 67. Minute, und die Anzeige stand bei 2-2. Ganz einfach ausgedrückt war die Chance 0.79 erwartete Tore wert, und die Abschlussaktion war besser, als die Situation es verdiente. Nicht jede Chance wurde jedoch genutzt, und die verpassten Möglichkeiten erzählten für sich genommen eine eigene Geschichte. Zusammengenommen verliehen die Tore dem Abend eine Gestalt, die der Spielstand allein niemals erklärt hätte.
Taktisches Bild
Juventus began in 3-4-1-2 unter Luciano Spalletti, während Rennes mit 5-3-2 unter Franck Haise antwortete; diese beiden Ausrichtungen prägten das Geschehen auf dem Platz weitgehend. Kein Trainer wollte dem Gegner die Mitte des Spielfelds kampflos überlassen, und das Spiel orientierte sich denn auch an dieser Haltung. Kein Trainer wollte dem Gegner das zentrale Feld kampflos überlassen, und die Spielgestaltung folgte dieser Verweigerung. 3-4-1-2 von Juventus war das präzisere der beiden Systeme, während 5-3-2 von Rennes zu lange ohne Ball auskommen musste. Juventus pressete hoch und gewann die zweiten Bälle, wodurch Rennes nicht aus dem Abspiel heraus aufbauen konnte und zu hoffnungsvollen Pässen gezwungen wurde. Die Breite des Spielfelds wirkte sich gegen Rennes aus, die immer wieder über dieselbe Flanke angreifen wollten und jedes Mal zugestellt wurden. Die Übergänge prägten das Spiel: Juventus brachte den Ball schnell nach vorne, Rennes konnte dies nicht. Der taktische Dialog zwischen den beiden Trainerduellen war am Abend mindestens so entscheidend wie die Ballbewegungen selbst.
Statistischer Vergleich
Die Statistik verrät ebenso viel wie das Ergebnis selbst. Die Zahlen, die Spiele entscheiden, verraten selten die ganze Geschichte, grenzen die Diskussion aber auf einen sehr kleinen Bereich ein. Juventus versuchte 14 Schüsse, Rennes kam hingegen auf 16, wobei 4 von 5 abgewehrt wurden. Die erwarteten Tore erzählten die aufschlussreichere Geschichte: 2.23 für Juventus, 1.66 für Rennes. Die Ballbesitzquote endete bei 54 Prozent für Juventus gegenüber 46 Prozent für Rennes – und es lohnt sich, festzuhalten, welche Seite damit tatsächlich etwas anzufangen wusste. Juventus gewann Eckbälle im Verhältnis 7 zu Rennes’s 5, und daher kam auch der Großteil der Gefahr bei Standardsituationen. Juventus war bei 442 von 509 Passversuchen erfolgreich, während Rennes 380 von 451 Passen abschloss – ein Unterschied, der zeigt, wie unterschiedlich die beiden Teams den Ball circulatingen. Juventus beging 14 Fouls, Rennes 10; laut offizieller Statistik gab es zudem 0 Rote Karten für Juventus und 0 für Rennes. Die Torhüter absolvierten 3 beziehungsweise 2 Paraden, und an einem Abend wie diesem entscheidet diese Arbeit darüber, wie das Ergebnis in Erinnerung bleibt. Die Zweikämpfe gingen mit 44 zu 48 aus, was gewöhnlich der aussagekräftigste Einzelwert dafür ist, welches Team bereit war, Einsatz für den Ball zu zeigen. Juventus absolvierte 16 erfolgreiche Zweikämpfe, Rennes 12; auch die daraus entstandenen Situationen passen zum Bild des gesamten Abends. Juventus kam auf 11 Schüsse aus dem Strafraum, Rennes auf 10 – ein deutlicher Hinweis darauf, wo das Spiel tatsächlich überwiegend geführt wurde.
Karten und Einwechslungen
Disziplin und Einwechslungen prägten die zweite Halbzeit stärker, als es die Ergebnisniedernahmung vermuten lässt. Juventus sah sich mit 1 Gelben Karten konfrontiert, Rennes mit 1; zu den Verwarnungen gehörte auch Federico Gatti (20′), Abdelhamid Aït Boudlal (82′). Die insgesamt 2 Verwarnungen bedeuteten, dass der Schiedsrichter ein Spiel lenken musste, das rund um die Mittellinie zunehmend körperlich wurde. Beide Trainer nutzten ihre Auswechslungen: Juventus stellte 5 Mal um, Rennes 3 Mal; die letzte Einwechslung des Abends erfolgte in der 90+1. Minute. Die emotionale Temperatur des Abends stieg und fiel mit den Herausforderungen und den Entscheidungen beider Trainerbänke. Morten Krogh übernahm die Partie und hatte nach den Maßstäben des Wettbewerbs einen relativ entspannten Abend.
Mann des Spiels und herausragende Akteure
Die individuellen Leistungen trennten die beiden Mannschaften über neunzig Minuten deutlich voneinander. Nick Woltemade von Juventus wurde mit einer Bewertung von 8.4 zum Spieler des Spiels, und jeder wichtige Ballakt trug seinen Namen. Bei Juventus wurde Nick Woltemade (8.37) zur besten Einzelspielbewertung gewählt. Bei Rennes wurde Mousa Tamari (8.21) zur besten Einzelspielbewertung gewählt. Der Abstand zwischen den besten Leistungen auf beiden Seiten war der Grund dafür, dass das Ergebnis nie wirklich so komfortabel wirkte, wie es war. Auch die Torhüterleistungen sind erwähnenswert: Guglielmo Vicario parierte 3 Schüsse für Juventus, während Brice Samba 2 Schüsse für Rennes abwehrte. In den beiden Kaders liegen die höchsten Einzelbewertungen bei Nick Woltemade (8.37), Teun Koopmeiners (7.96), Mousa Tamari (8.21), Abdelhamid Aït Boudlal (7.85).
Bedeutung für die Ligaphase
Juventus mit 7 Punkten aus 3 Spiele, Tabellenplatz 7 und einer Tordifferenz von +6 und Rennes mit 5 Punkten aus 3 Spiele, Tabellenplatz 13 und einer Tordifferenz von +1. Juventus kam mit S N U S N in den letzten fünf Spielen und Rennes mit U N S S N, daher passt das Ergebnis zu beiden Serien. Keiner der beiden wird mit einem Punkt zufrieden sein, und für beide hat die nächste Runde ein etwas größeres Gewicht als noch gestern. Was die Zahlen nicht zeigen, ist, wie hart das Ergebnis erkämpft wurde und wie unterschiedlich die beiden Mannschaften daran zurückdenken werden. Kein Lager wird mit einem Punkt zufrieden sein, und für beide hat die nächste Runde etwas mehr Gewicht, als es gestern der Fall gewesen wäre.