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Portugal vor schwieriger Aufgabe nach frühem WM-Remis

Mit großer Spannung hatten Fußballfans weltweit auf die Auslosung zur Weltmeisterschaft 2026 geblickt, doch für Cristiano Ronaldo und Portugal brachte das Ergebnis wenig Grund zur Freude. Die Seleçao fand sich in einer anspruchsvollen Gruppe wieder, die das Team des 41-Jährigen sofort unter Druck setzen wird. Die deutsche Sportpresse, allen voran der Kicker, analysierte die Konstellation mit besonderer Aufmerksamkeit – nicht zuletzt, weil auch die Ambitionen europäischer Konkurrenten eng mit dem Abschneiden der Ronaldo-Elf verknüpft sind.

Die Gruppenphase der WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird, verspricht für Portugal nichts weniger als eine Feuerprobe zu werden. Nachdem bereits die Qualifikation harzig verlief, muss das Team um Kapitän Ronaldo nun in der Gruppenphase liefern – und das gegen Gegner, die ihrerseits über erhebliche Qualität verfügen. Sport Bild widmete der Auslosung mehrere Seiten und betonte, dass Portugals Weg Richtung Achtelfinale alles andere als gesichert erscheint.

Die historische Dimension dieses Turniers ist kaum zu unterschätzen. Für Ronaldo könnte die WM 2026 die letzte große Bühne seiner legendären Karriere sein. Bereits bei der WM 2022 in Katar verabschiedete sich der fünfmalige Ballon-d’Or-Gewinner mit Tränen – damals nach dem Viertelfinal-Aus gegen Marokko. Doch der Stürmer entschied sich für eine Fortsetzung seiner internationalen Laufbahn, und die Augen der Fußballwelt richten sich nun auf sein mögliches Finale auf der größtmöglichen Bühne.

Die Statistiken untermauern die außergewöhnliche Karriere des葡萄牙 Superstars: Mit über 200 Länderspieltoren führt er die ewige Torschützenliste im internationalen Fußball an. In der laufenden Saison zeigte er für Al-Nassr in Saudi-Arabien weiterhin beeindruckende Form – ein Umstand, der auch Bundesliga-Verantwortliche bei ihren Analysen registrierten. Obwohl kein deutscher Nationalspieler direkt mit Ronaldo zusammenarbeitet, sind die Bundesliga-Klubs bei der Beobachtung portugiesischer Talente hellwach, die eines Tages als Nachfolger in der Nationalelf gehandelt werden.

BILD kommentierte die Situation mit gewohnter Direktheit und stellte die Frage, ob Portugals Mannschaft um Ronaldo herum stark genug sei, um den Erwartungen gerecht zu werden. Die Antwort wird entscheidend davon abhängen, wie die Nebenleute des Altmeisters performen – Spieler wie Bruno Fernandes, Bernardo Silva oder der junge João Félix müssen ihre Klasse konstant auf den Platz bringen.

Ein weiterer Faktor darf nicht außer Acht gelassen werden: die körperliche Belastung. Ronaldo, der für seine beispiellose Professionalität bekannt ist, pflegt seinen Körper mit einer Hingabe, die in der Fußballwelt leyenda Status genießt. Dennoch werden die Strapazen einer WM in Nordamerika, mit den entsprechenden Reisestrapazen zwischen den Spielorten, auch an ihm nicht spurlos vorübergehen.

Die Gruppengegner Portugals wurden von Experten als knackige Herausforderung eingestuft. Neben einer europäischen Nation, die ihre eigene WM-Vorbereitung intensiviert hat, wartet ein Team aus Übersee, das mit physischer Härte und taktischer Disziplin überzeugen kann. Die portugiesische Abwehr, die nicht immer alsapos可靠 gilt, wird ihre gesamte Konzentration aufbieten müssen.

Für Ronaldo persönlich geht es um mehr als nur den Gruppensieg. Ein erfolgreiches Abschneiden bei dieser WM würde sein Vermächtnis endgültig zementieren – auch wenn der größte Titel, der EM-Sieg 2016, bereits in Stein gemeißelt ist. Die Bundesliga-Welt, vertreten durch das deutsche Nationalteam als Mitfavorit, wird mit Argusaugen beobachten, wie sich der Altmeister in seinem möglichen letzten Turnier schlägt.

Die Aussichten für Portugal bleiben trotz aller Widrigkeiten intakt. Mit Ronaldo auf dem Platz ist jedes Spiel offen, und seine Fähigkeit, Spiele alleine zu entscheiden, hat schon oft für Überraschungen gesorgt. Die kommenden Monate bis zum Turnierstart werden zeigen, ob die Seleçao die nötige Form findet, um in der Gruppenphase zu bestehen – und ob der Traum vom WM-Titel für einen der größten Spieler der Geschichte doch noch Realität werden kann.