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Matheus Cunha Gibt Mutige Weltmeisterschaftsaussage Ab Während Sich Die Transferentwicklungen Bei Manchester United Entwickeln

Der brasilianische Stürmer Matheus Cunha hat mit einer beeindruckenden Vorstellung in der laufenden WM-Qualifikation die Aufmerksamkeit ganz Europas auf sich gezogen. Der 25-Jährige, der bei Wolverhampton Wanderers in der englischen Premier League spielt, lieferte während der jüngsten Länderspielpause eine Performance ab, die selbst die größten Kritiker verstummen ließ. Mit zwei Toren und einer Vorlage in nur zwei Qualifikationsspielen hat Cunha seine Ambitionen auf einen Stammplatz im brasilianischen Weltmeisterschaftskader 2026 unmissverständlich unterstrichen.

Die Zahlen sprechen für sich: In bislang acht Länderspielen für die Selecao erzielte der Angreifer vier Treffer und bereitete drei weitere vor. Diese Bilanz kann sich angesichts der enormen Konkurrenz im brasilianischen Sturm durchaus sehen lassen. Beim 4:0-Sieg gegen Bolivien steuerte er einen Doppelpack bei, bevor er tags darauf gegen Peru eine Torvorlage lieferte. Die brasilianische Sportpresse überschlug sich mit Lobeshymnen – einhellige Meinung: Cunha hat sich den Status eines unverzichtbaren Spielers für die kommende Weltmeisterschaft-Endrunde redlich verdient.

Doch nicht nur sportlich macht der Youngster von sich reden. Medienberichten zufolge hat Manchester United bereits konkrete Anfragen an Wolves gerichtet. Der englische Rekordmeister sucht händeringend nach Verstärkung für die Offensive und hat in Cunha offenbar einen Kandidaten ausgemacht, der sowohl qualitativ als auch quantitativ überzeugt. Die Red Devils kämpfen nach dem Abgang von Cristiano Ronaldo mit Lücken im Angriff und sehen in dem Brasilianer eine vielversprechende Lösung. United-Coach Ruben Amorim, der im November die Nachfolge von Erik ten Hag antrat, priorität die Verpflichtung eines physisch robusten Stürmers mit Tempo und Abschlussstärke.

Die Verhandlungen gestalten sich allerdings kompliziert. Wolverhampton fordert laut Informationen des Transferexperten Fabrizio Romano kolportierte 65 Millionen Pfund – ein Betrag, der selbst für United in Zeiten des Financial Fairplay keine Kleinigkeit ist. Dennoch zeigen sich die Verantwortlichen um Sportdirektor Dan Ashworth zuversichtlich, eine Einigung erzielen zu können. Sollte der Transfer über die Bühne gehen, wäre Cunha der zweite Brasilianer im aktuellen United-Kader neben Casemiro, dessen Zukunft allerdings ungewisser denn je erscheint.

Denn während United auf einen potenziellen Neuzugang hofft, bahnt sich beim aktuellen Kader ein Umbruch an. Casemiro, der 2019 für 60 Millionen Euro von Real Madrid nach Manchester kam, steht nach Informationen der spanischen Sportzeitung AS kurz vor einem Wechsel zu seinem nächsten Ziel. Der 32-jährige Mittelfeldstratege, der während der Weltmeisterschaft 2022 in Katar das Halbfinale erreichte und im Folgejahr mit United den League Cup holte, absolvierte in dieser Saison nur noch elf Premier-League-Einsätze. Sein Vertrag läuft 2026 aus, doch ein vorzeitiger Abschied im Sommer gilt als wahrscheinlich.

Als möglicher neuer Arbeitgeber des dreifachen Champions-League-Gewinners wird Racing Club in Argentinien gehandelt. Der traditionsreiche Verein aus Avellaneda soll bereits konkrete Verhandlungen mit Casemiros Beratern führen. Für den Brasilianer, der in seiner Karriere über 600 Profispiele absolvierte und fünf Major-Titel in der UEFA Champions League sammelte, wäre es eine emotionale Rückkehr in seine südamerikanische Heimat. Beobachter vermuten, dass die WM 2026 für Casemiro ein zusätzlicher Motivationsfaktor ist, da Argentinien und Brasilien als erbitterte Rivalen erneut aufeinandertreffen könnten.

Für United ergeben sich aus diesen Entwicklungen gleich mehrere Baustellen. Trainer Amorim muss nicht nur den Abgang von Casemiro kompensieren, sondern auch die Lücke im Sturm schließen, die seit Ronaldos zweitem Abschied im Januar 2025 klafft. Die Verantwortlichen haben nach Informationen des Kicker mehrere Offensivspieler auf dem Radar, darunter auch Bundesliga-Akteure. Ein Spieler, der das Bundesliga-Niveau aus erster Hand kennt, wäre für die Premier League keine schlechte Wahl – nicht umsonst scouten United-Scouts regelmäßig Spiele in Deutschland.

Mit Blick auf die Zukunft bleibt die Personalie Cunha derweil die brisanteste Baustelle. Sollte United den Deal über die Bühne bringen, könnte das Signal an die Konkurrenz kaum deutlicher sein: Die Red Devils wollen in der kommenden Saison wieder um die Champions-League-Plätze mitspielen. Und mit einem Cunha an vorderster Front sähe die Offensive tatsächlich deutlich wettbewerbsfähiger aus. Die WM 2026 wird zeigen, ob der brasilianische Torjäger bereit für den nächsten Schritt ist – und ob United bereit ist, den Preis zu zahlen.