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FIFA erklärt wichtige Änderungen während die Weltmeisterschaft 2026 auf 48 Teams erweitert wird

Die WM 2026 verspricht ein Fußballfest der Superlative zu werden. Mit der Erweiterung von 32 auf 48 teilnehmende Nationen steht die FIFA vor der größten Transformation in der Geschichte des Turniers seit der Einführung der K.-o.-Phase 1934. Das erstmals in drei Ländern ausgetragene Turnier wird 104 Spiele umfassen – eine Steigerung von 62,5 Prozent gegenüber den traditionellen 64 Begegnungen. Für deutsche Fußballfans stellt sich die Frage, wie sich diese Umstrukturierung auf die Nationalmannschaft und die Bundesliga-Akteure auswirkt.

Das neue Format teilt die 48 Teilnehmer in 12 Gruppen mit jeweils vier Mannschaften ein. Die beiden besten Teams jeder Gruppe sowie die acht besten Drittplatzierten qualifizieren sich für die K.-o.-Runde mit 32 Teams. Diese Regelung unterscheidet sich fundamental vom bisherigen System, bei dem nur die besten beiden Drittplatzierten den Sprung in die Zwischenrunde schafften. Die FIFA argumentiert, dass diese Änderung das Wettbewerbsgleichgewicht wahrt und gleichzeitig mehr Nationen die Möglichkeit bietet, auf der größten Fußballbühne anzutreten.

Die Spiele werden in 16 Austragungsstätten über alle drei Gastgeberländer verteilt. Allein die USA steuern elf Stadien bei, darunter das MetLife Stadium in New Jersey mit einer Kapazität von 82.500 Plätzen. Die logistische Herausforderung ist enorm, da Teams teilweise zwischen den USA, Kanada und Mexiko reisen müssen. Der Kicker mahnte bereits im vergangenen Jahr, dass die UEFA-Stammtische in München und Hamburg diese Reisestrapazen kritisch beobachten.

Die Qualifikationskriterien wurden ebenfalls überarbeitet. Bei Punktgleichheit in der Gruppenphase entscheidet nun zunächst das Ergebnis im direkten Duell, gefolgt von der Tordifferenz, den erzielten Toren und zuletzt dem Fairplay-Verhalten. Diese Hierarchie war bereits bei der WM 2022 in Katar relevant, als die Schweiz sich nur dank der besseren Fairplay-Wertung gegenüber Deutschland durchsetzte. Ein Umstand, der im deutschen Lager für erhebliche Diskussionen sorgte.

Bundesliga-Trainer äußern bereits Bedenken bezüglich der Belastung ihrer Spieler. Bei einer erfolgreichen deutschen Mannschaft wären bis zu acht Spiele in 32 Tagen möglich – ein Anstieg gegenüber den maximal sieben Partien bei früheren Turnieren. Sport Bild zitierte kürzlich einen anonymen Bundesligacoach mit den Worten: „Die WM 2026 wird zum Marathon. Unsere Spieler brauchen eine völlig andere Vorbereitung als bisher.“ Der FC Bayern München und Borussia Dortmund, die traditionell zahlreiche Nationalspieler abstellen, bereiten bereits individuelle Trainingspläne vor.

Die medizinische Betreuung wird dementsprechend intensiviert. Die FIFA hat neue Protokolle für das Spielerrateteam eingeführt, das maximal fünf Wechsel pro Partie erlaubt. Diese Regelung bleibt aus der Corona-Zeit bestehen und soll trotz der höheren Spiellast vor Erschöpfung schützen. Der langjährige DFB-Teamarzt Professor Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt betonte in einem Interview mit BILD, dass moderne Regenerationsmethoden entscheidend sein werden.

Die Weiterentwicklung der VAR-Technologie bildet einen weiteren Schwerpunkt. Das FIFA Innovation Centre entwickelt derzeit verbesserte Halbautomatik-Systeme für die Abseitserkennung, die bereits bei der WM 2022 in Katar erfolgreich eingesetzt wurden. Ziel ist es, strittige Entscheidungen noch schneller und präziser zu klären. Die deutsche Schiedsrichterelite um Felix Brych und Deniz Aytekin bereitet sich intensiv auf den Einsatz dieser Technologien vor.

Die historische Perspektive zeigt, dass Turniererweiterungen den Fußball nachhaltig