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Ägypten Erringt Historischen Ersten Weltcupsieg während Kap Verde Uruguay Überrascht, Spanien Besiegt Saudiarabien Deutlich

Der 11. Spieltag der FIFA Weltmeisterschaft 2026 bescherte dem globalen Fußballpublikum eine Reihe von Ergebnissen, die noch lange in Erinnerung bleiben werden. Ägypten feierte seinen historischen ersten Weltcupsieg, Kap Verde sorgte erneut für eine Sensation gegen Uruguay, während der Iran und Belgien sich in einem torlosen Duell die Punkte teilten. Spanien unterstrich unterdessen seine Ambitionen mit einem beeindruckenden Erfolg gegen Saudiarabien.

Die Pharaonen aus Ägypten schrieben am Mittwoch Fußballgeschichte. Nach bisher sieben Weltcup-Teilnahmen ohne einen einzigen Dreier gelang dem Team von Trainer Marcel Koller endlich der lang ersehnte Premierensieg. Mohamed Salah und seine Teamkollegen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und beendeten damit eine Durststrecke, die seit der ersten WM-Teilnahme 1934 andauerte. Der Liverpool-Star war im entscheidenden Moment zur Stelle und steuerte einen Treffer zum 2:1-Sieg bei. In der ägyptischen Presse wurde die Partie als “Tag der Befreiung” betitelt, während Kicker in Deutschland von einem “historischen Befreiungsschlag” sprach und darauf hinwies, dass Bundesliga-Legionäre wie Salah mit diesem Erfolg ihre Klasse einmal mehr unter Beweis gestellt hätten.

Die Kapverden setzten ihre faszinierende WM-Geschichte fort. Gegen Uruguay, einem der traditionsreichsten Teams des Turniers, erkämpften sich die Insulaner ein 2:2-Unentschieden, das die Fußballwelt in Staunen versetzte. Trainer Bubista hatte sein Team perfekt eingestellt und nutzte die Tempowechsel des Gegners eiskalt aus. Das Remis bedeutet für Kap Verde den dritten Punktgewinn des Turniers – eine beeindruckende Bilanz für eine Nation mit kaum mehr als 600.000 Einwohnern. Sport Bild kommentierte: “Kap Verde zeigt, dass im modernen Fußball Kleinstaaten mit taktischer Disziplin und Moral Großes erreichen können.” Die Kapverdianer, die 2006 erstmals an einer WM teilnahmen, haben sich damit endgültig als ernstzunehmende Kraft im internationalen Fußball etabliert.

Ein Spiel der anderen Art lieferten sich der Iran und Belgien. Vor 42.000 Zuschauern endete die Begegnung torlos, obwohl beide Teams durchaus Möglichkeiten hatten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die Belgier, angeführt von Bundesliga-erfahrenen Spielern wie Kevin De Bruyne, Domnique Asamoah und Youri Tielemans, kontrollierten zwar große Teile der Partie, fanden jedoch kein Mittel gegen die kompakte iranische Defensive. Für den Iran war das Unentschieden ein wichtiger Punkt im Hinblick auf die K.o.-Runde, nachdem man das Eröffnungsspiel knapp verloren hatte. BILD analysierte: “Die Roten Teufel wirken unter ihrem neuen Trainer nicht wie ein eingespieltes Team. Die WM 2026 könnte für Belgien früher enden als erwartet.”

Spanien demonstrierte hingegen seine Angriffskraft auf beeindruckende Weise. Gegen Saudiarabien zeigte die Roja eine dominante Vorstellung und siegte klar mit 4:0. Youngster Lamine Yamal, der bereits bei der letzten WM für Aufsehen sorgte, war erneut an mehreren Treffern beteiligt und leitete mit seinen temporeichen Läufen immer wieder gefährliche Angriffe ein. Die spanische Presse überschlug sich vor Lob und sprach von einem “Signal an die Konkurrenz”. Mit nun sieben Punkten aus drei Spielen führt Spanien seine Gruppe souverän an und peilt den Gruppensieg an. Der Bundestrainer verfolgte die Partie persönlich, um potenzielle Gegner für die K.o.-Runde zu scouten.

Die Statistiken des Spieltags unterstreichen die Dramatik des Geschehens: Insgesamt fielen acht Tore in vier Partien, wobei drei Spiele Unentschieden endeten. Auffällig ist, dass drei der vier Partien mindestens zwei Tore pro Team im Durchschnitt boten – ein Zeichen für den offensiven Geist dieser WM-Generation.

Mit Blick auf die kommenden Spieltage verspricht die Gruppenphase weiterhin Spannung. Ägypten hat durch seinen Premierensieg plötzlich realistische Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale, während Kap Verde seine historische Reise fortsetzen möchte. Für Deutschland als WM-Gastgeber 2006 und 2034 (beantragt) bleibt die Beobachtung dieser Überraschungsteams von besonderem Interesse. Die Bundesliga-Scouts haben bereits ein Auge auf mehrere kapverdische und ägyptische Talente geworfen, die bei einem erfolgreichen Turnier vor einem Wechsel nach Europa stehen könnten. Die Gruppenphase biegt auf die Zielgerade ein, und die Antworten auf die brennenden Fragen werden in den verbleibenden Partien erwartet.