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WM-Geschichte

📈

Tore pro Spiel nach Turnier

Jede WM seit 2010 — wie sich das Toreschießen verändert hat.

2.27
2010
145g · 64m
2.73
2014
175g · 64m
2.64
2018
169g · 64m
2.69
2022
172g · 64m
🏅

WM-Scoreboard (2010–2022)

Jedes Team, das seit 2010 an einer WM teilgenommen hat, nach Punkten gerankt.

#TeamWCsPWDLGFGAPts
1 Netherlands 3 19 14 4 1 37 14 46
2 France 4 22 14 4 4 41 21 46
3 Argentina 4 23 14 4 5 39 27 46
4 Germany 4 20 13 2 5 42 18 41
5 Brazil 4 22 12 5 5 37 25 41
6 Belgium 3 15 11 1 3 23 11 34
7 Uruguay 4 19 10 3 6 24 19 33
8 Spain 4 18 9 5 4 28 18 32
9 Croatia 3 17 7 6 4 28 22 27
10 England 4 19 7 5 7 30 21 26
11 Portugal 4 16 6 5 5 29 20 23
12 Mexico 4 15 6 3 6 14 17 21
13 Switzerland 4 15 6 3 6 18 22 21
14 Colombia 2 9 6 1 2 18 7 19
15 Japan 4 15 5 4 6 17 19 19
16 USA 3 12 3 5 4 13 15 14
17 Chile 2 8 4 1 3 10 10 13
18 Costa Rica 3 11 3 4 4 11 19 13
19 Morocco 2 10 3 3 4 8 9 12
20 Ghana 3 11 3 3 5 14 17 12
21 South Korea 4 14 3 3 8 17 25 12
22 Australia 4 13 3 2 8 12 26 11
23 Russia 2 8 2 4 2 13 10 10
24 Senegal 2 7 3 1 3 9 11 10
25 Denmark 3 10 2 4 4 7 11 10
26 Sweden 1 5 3 0 2 6 4 9
27 Ecuador 2 6 2 2 2 7 6 8
28 Greece 2 7 2 2 3 6 11 8
29 Nigeria 3 10 2 2 6 9 14 8
30 Iran 3 9 2 2 5 7 13 8
31 Ivory Coast 2 6 2 1 3 8 8 7
32 Tunisia 2 6 2 1 3 6 9 7
🏟️

WM-2026-Spielorte

16 Stadien in den USA, Mexiko und Kanada.

🇲🇽
Estadio Azteca
Mexico City, Mexiko
🇲🇽
Estadio Akron
Guadalajara, Mexiko
🇲🇽
Estadio BBVA
Monterrey, Mexiko
🇺🇸
Mercedes-Benz Stadium
Atlanta, Vereinigte Staaten
🇺🇸
Gillette Stadium
Boston, Vereinigte Staaten
🇺🇸
AT&T Stadium
Dallas, Vereinigte Staaten
🇺🇸
NRG Stadium
Houston, Vereinigte Staaten
🇺🇸
Arrowhead Stadium
Kansas City, Vereinigte Staaten
🇺🇸
SoFi Stadium
Los Angeles, Vereinigte Staaten
🇺🇸
Hard Rock Stadium
Miami, Vereinigte Staaten
🇺🇸
MetLife Stadium
New York/New Jersey, Vereinigte Staaten
🇺🇸
Lincoln Financial Field
Philadelphia, Vereinigte Staaten
🇺🇸
Levi's Stadium
San Francisco, Vereinigte Staaten
🇺🇸
Lumen Field
Seattle, Vereinigte Staaten
🇨🇦
BMO Field
Toronto, Kanada
🇨🇦
BC Place
Vancouver, Kanada

Historische WM-Stadtdurchschnitte (2010–2022)

CityMatchesGoalsg/m
Ar-Rayyan 16 44 2.75
Johannesburg, GA 15 40 2.67
Doha 15 45 3
Moskva 12 34 2.83
Lusail 10 33 3.3
Al Khor 9 20 2.22
Port Elizabeth 8 16 2
Durban 7 14 2
Cape Town 7 22 3.14
St. Petersburg 7 14 2
Al-Rayyan 7 12 1.71
Al Wakrah 7 18 2.57

Vierundneunzig Jahre Spiel der Welt

Alle vier Jahre, mit kleinen Abweichungen, verwandelt die FIFA Weltmeisterschaft den Planeten in ein einziges großes Wohnzimmer. Von einem Turnier mit dreizehn Mannschaften am Río de la Plata 1930 bis zu einem Fest mit achtundvierzig Mannschaften über drei nordamerikanische Nationen 2026 war die Weltmeisterschaft das größte regelmäßig wiederkehrende Ereignis im modernen Sport. Diese Seite ist eine kompakte, meinungsstarke Zeitleiste jeder Ausgabe, mit den Rekorden, die zählen, den Spielen, die alles änderten, und den Fäden, an denen Sie weiterziehen können, während die Jahre ins Land gehen.

Nutzen Sie das Inhaltsverzeichnis rechts auf der Seite (oder darunter auf Mobil), um zu einem bestimmten Turnier zu springen. Jede Turnierkarte öffnet eine eigene tiefe Seite mit sämtlichen Ergebnissen, Gruppentabellen, Torschützen, Ausrichterstädten und kulturellem Kontext – aber die Geschichte unten ist der rote Faden, den Sie in einem Stück lesen können.

1930–1958: Geburt, Krieg und Neustart

Die erste Weltmeisterschaft 1930 fand in Uruguay statt, mit dreizehn eingeladenen Mannschaften und einem Finale zwischen Gastgeber und Argentinien im Estadio Centenario in Montevideo. Uruguay gewann 4:2; der Erfolg des Turniers war unmittelbar. Die Ausgaben 1934 und 1938 wechselten nach Italien und Frankreich, mit Italien als Doppelsieger – und letzteres war für zwölf Jahre die letzte Männer-WM, weil der Zweite Weltkrieg den internationalen Wettbewerb aussetzte.

Brasilien richtete 1950 aus und gewann, doch das Turnier bleibt vor allem wegen des Maracanazo in Erinnerung: Uruguays überraschender 2:1-Sieg über die Gastgeber in der entscheidenden Final-Gruppenpartie vor fast 200.000 Zuschauern in Rio de Janeiro. Die Schweiz richtete 1954 aus, mit Westdeutschlands „Wunder von Bern“, das einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg über Ungarn drehte – Fritz Walter als Kapitän, Helmut Rahn als Torschütze, Sepp Herberger als Trainer. Schweden 1958 führte einen siebzehnjährigen Pelé in die Welt ein; Brasiliens erster Weltmeistertitel kam in Göteborg zustande.

1962–1978: Ikonen und Macht

Chile 1962 war durch die berüchtigte „Schlacht von Santiago“ zwischen Chile und Italien gezeichnet, sah aber dennoch Brasilien den Pokal verteidigen. England 1966 ist die einzige Männer-WM, die je eine englischsprachige Nation gewann – Geoff Hursts Hatrick im 4:2-Endspiel gegen Westdeutschland ist immer noch der einzige Hatrick, der je in einem Männer-Finale erzielt wurde. Mexiko 1970 gilt weithin als Gipfel des Angriffsfußballs: Brasiliens dritter Titel, Pelés ikonischste Tore und das Turnier, in dem die Trophäe selbst wenige Wochen vor dem Ereignis gestohlen wurde.

Westdeutschland richtete 1974 aus und gewann, schlug Johan Cruyffs Niederlande im Finale nach einem umstrittenen Moment, der die Meinungen bis heute spaltet. Argentinien 1978 führte einem Teenager Mario Kempes die Welt vor und stand ganz im Zeichen einer Militärdiktatur; die Gastgeber gewannen den Titel zu Hause durch einen Sieg über die Niederlande in der Verlängerung. Die Ära schloss mit Spanien 1982, wo Italiens Paolo Rossi mit sechs Toren die Azzurri zum dritten Titel führte.

1982–2002: Das goldene Zeitalter des Dramas

Mexiko 1986 gehörte einem einzelnen Spieler: Diego Maradona, dessen „Hand Gottes“-Tor und vierminütiges Solo gegen England die meist wiederholten neunzig Sekunden der Fußballgeschichte bleiben. Italien richtete 1990 aus und verlor gegen Argentinien; das torärmste Finale der modernen Ära endete 1:0 nach einer Maradona-Vorlage. Die Vereinigten Staaten richteten 1994 aus – die erste Männer-WM, die seit achtundzwanzig Jahren außerhalb Europas oder Amerikas stattfand – und Brasilien holte im Elfmeterschießen gegen Italien einen Rekordvierten.

Frankreich 1998 markierte die Heimkehr von Zinédine Zidane, der im Finale gegen Brasilien zweimal traf. Korea/Japan 2002 war die erste gemeinsam ausgerichtete Ausgabe und brachte zwei der großen Überraschungen: Senegal 1:0 gegen Frankreich und Südkoreas Lauf bis ins Halbfinale. Brasilien gewann mit Ronaldos Erlösungs-Doppelpack gegen Deutschland einen Rekord-Fünften – im Vorfeld brillierte Oliver Kahn, der im Halbfinale gegen Südkorea mit seinen gezeigten Tränen zum Sinnbild jenes Turniers wurde.

2006–2022: Ein neues Weltspiel

Deutschland 2006 war ein Turnier mit Wohlfühlcharakter: Zinédine Zidanes Kopfstoß im Finale, Italiens Sieg im Elfmeterschießen und der deutsche Heimsommer – die Mannschaft um Miroslav Klose, der mit fünf Turniertoren seinen Torrekord ausbaute, und Bernd Schneider erreichte das Halbfinale in einer Atmosphäre, die das „Sommermärchen“ begründete. Südafrika 2010 war die erste Männer-WM auf afrikanischem Boden; Spanien gewann seinen ersten Titel mit der Tiki-Taka-Generation auf dem Höhepunkt. Brasilien 2014 brachte die legendäre 7:1-Niederlage gegen Deutschland – mit dem historischen 7:1-Halbfinale, in dem Brasilien praktisch auf eigenem Boden zerfiel – und Messis knappste Nahe-Erfahrung an einem A-Seniorentitel.

Russland 2018 schrieb FIFA-Geschichte mit dem ersten VAR-Einsatz bei einer Männer-Weltmeisterschaft; Frankreich hob den Pokal mit einem dynamischen jungen Kader einschließlich Mbappé. Katar 2022 war die erste Männer-WM im Winter und im Nahen Osten; Argentinien und Messi holten endlich den Preis in einem wohl emotionalsten Finale der Turniergeschichte, besiegten Frankreich im Elfmeterschießen, nachdem Kylian Mbappés Hatrick die Verlängerung erzwungen hatte – nach einem atemberaubenden Achterbahn-Spiel, das keinen neutralen Zuschauer kalt ließ.

Rekorde, die Sie überall zitieren können

Fünfmal Weltmeister: Brasilien. Viermal: Deutschland und Italien. Dreimal: Argentinien. Zweimal: Frankreich und Uruguay. Einzeltitel: England und Spanien. Miroslav Klose hält den Allzeit-Torrekord der Männer mit 16 Toren über vier Turniere – der gebürtige Pole, der für Deutschland spielte. Lionel Messi hält den Einsätze-Rekord mit 26 Spielen über fünf Ausgaben. Acht verschiedene Nationen haben in zweiundzwanzig Turnieren den Männertitel gewonnen; diese Streuung wird in der Ära der 48-Mannschaften-Turniere ab 2026 voraussichtlich wachsen. Deutschlands Erbe bleibt das dichteste: vier Titel, dazu das „Wunder von Bern“ und der 7:1-Mythos – Geschichten, die jeder Fußballfan kennt.

Eine kurze Anmerkung zur Frauen-Weltmeisterschaft

Die Frauen-Weltmeisterschaft, erstmals 1991 in China ausgetragen, hat acht Ausgaben und vier verschiedene Meisterinnen hervorgebracht: die Vereinigten Staaten (vier), Deutschland (zwei), Norwegen (eins) und Japan (eins). Die Ausgabe 2023 in Australien und Neuseeland gewann Spanien mit einem 1:0 gegen England in Sydney. Der Frauenfußball folgt einer parallelen Wachstumskurve, mit wachsender Reichweite und steigenden Preisgeldern in jedem Zyklus. Das World Football Portal begleitet das Frauenturnier mit derselben Tiefe wie die Männer – während des Ereignisses und im Vier-Jahres-Zyklus dazwischen, einschließlich der kommenden Ausgabe, bei der Deutschland als amtierender Vize-Europameister eine wichtige Rolle spielen wird.

Setzen Sie die Geschichte fort

Bohren Sie sich mit der Liste unter diesem Absatz in ein bestimmtes Turnier, oder nutzen Sie die Suchleiste im Kopf, um eine Nationalmannschaft, ein Jahr oder einen Spieler zu finden. Die Weltmeisterschaft ist eine Geschichte; Sie sind gerade durch ihre ersten vierundneunzig Kapitel gegangen – vom Wunder von Bern bis zum 7:1, von Fritz Walter über Franz Beckenbauer, den „Kaiser“, und Gerd Müller, den „Bomber“, bis zu Toni Kroos‘ letztem Ballwechsel im Nations-League-Viertelfinale 2024.

Über diesen WM-2026-Hub

Dieses Hub zur Weltmeisterschaft 2026 ist die zentrale Anlaufstelle für die erste Austragung mit 48 Mannschaften, die gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Vom Eröffnungsspiel in Mexiko-Stadt am 11. Juni 2026 bis zum Finale im MetLife Stadium am 19. Juli verfolgt die Seite jedes Spiel, jede Gruppe und jeden Austragungsort in Echtzeit — von Atlanta und Boston über Seattle und Toronto bis Monterrey. Leserinnen und Leser finden hier Spielzentralen, Gruppentabellen, Turnierbaum-Prognosen und Kaderseiten für alle 48 qualifizierten Nationen, die während des gesamten Turnierzeitraums fortlaufend aktualisiert werden.

Datenquellen

Spieldaten, Aufstellungen und Live-Ergebnisse stammen von den v3-Endpunkten von API-Football, abgeglichen mit dem offiziellen Match-Center-Feed der FIFA sowie den Berichten der Konföderationen (CONMEBOL, AFC, CAF, UEFA, CONCACAF, OFC). Redaktioneller Kontext — Stadionführer, Reisehinweise zu den Spielstädten und taktische Vorschauen — wird in unseren Regionalredaktionen erstellt; Übersetzungen werden pro Sprache lokalisiert statt maschinell übertragen. Spielerstatistiken werden anbieterübergreifend normalisiert, während historische Vergleichswerte (Gruppenaus, Überraschungsquoten im Knock-out) aus offenen Turnierarchiven seit 1930 stammen. Die im Hub gezeigten Analysen kombinieren drei Ebenen: ein Poisson-basiertes Expected-Goals-Modell, einen Elo-ähnlichen Teamstärke-Index aus Länderspielen seit 2018 sowie eine kontextuelle Heimvorteilsanpassung anhand von Höhenlage, Klima und Reiseradius des Austragungsorts. Gruppentabellen werden nach jedem Spiel gemäß den offiziellen FIFA-Tiebreak-Regeln neu berechnet.

Update-Rhythmus

Live-Spiele werden alle 30 Sekunden aktualisiert. Tabellen und Turnierbaum folgen innerhalb von 90 Sekunden nach dem Schlusspfiff. Redaktionelle Beiträge erscheinen vor dem Anpfiff und werden nach dem Spiel überarbeitet; Wochenend-Rückblicke und wöchentliche Tabellenübersichten erscheinen während des Turniers jeden Montag.

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